HospizGruppe  Spelle  e. V.
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                


 


Aktuelles

 

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Wenn Trauer eine Farbe hätte

Wann – wie – wo?

04. und 05.03.2023
Samstag 9:30 – 12:30 Uhr 14:00 – 17:00 Uhr
Sonntag 9:30 – 12:30 Uhr
Gruppe von max. 6 Personen
frühestens 2 bis 3 Monate nach dem Verlust
weitere Hinweise siehe Reiter "Malen mit Trauernden"


frühestens 2 bis 3 Monate nach dem Verlust 


"Wenn Trauer eine Farbe hätte“

Wenn ein geliebter Mensch von uns geht, dann bricht eine Welt zusammen. Der Verlust eines Menschen, ist meist kaum zu begreifen. Schmerz, Unverständnis, Einsamkeit, Angst aber auch Wut sind regelmäßige Begleiter. Nicht immer ist es leicht diese Gefühle zuzulassen. Aber die Trauer, das Wahrnehmen und Durchleben dieser Gefühle, hilft beim Loslassen und beim Kraftfinden um dem Leben wieder ohne Verbitterung zu begegnen. Damit dies möglich wird, braucht es Zeit. …..geben und nehmen Sie sich diese Zeit. Unterdrückte Trauer legt sich wie ein Schatten auf die Seele. Trauerarbeit hilft beim Annehmen und dankbaren Erinnern.

 

Warum Malen als Trauerbegleitung?
In jedem von uns stecken kreative Kräfte, die dabei helfen können, den Tod eines geliebten Menschen zu verarbeiten. Dabei geht es nicht darum, Werke von künstlerischer Bedeutung zu schaffen, sondern den eigenen Gefühlen und Erinnerungen Ausdruck zu geben.
Bei einem Wochenende zur kreativen Trauerarbeit erhalten Sie zunächst einen kurzen Überblick über verschiedene Möglichkeiten, Tod und Trauer kreativ zu begegnen. Achtsam angeleitet haben Sie die Möglichkeit durch Malen (mit verschiedenen Materialien) oder Töpfern mit Ihren Gefühlen in Kontakt zu kommen und diese auszudrücken. Der Atelierraum, mit seiner lichten Geborgenheit, bietet auch der Trauer Raum. Für ein vertrauensvolles Miteinander ist Verschwiegenheit eine wichtige Grundlage.

 Melden Sie sich bitte, wenn unser Angebot Sie zur Unterstützung anspricht.

Welche Vorerfahrungen sind notwendig?
Es werden keinerlei Vorkenntnisse benötigt und es muss auch kein „Talent zum Malen“ vorhanden sein. Nicht das fertige Bild steht bei dem Workshop im Mittelpunkt, sondern der Prozess des Malens gibt neue Kraft. Mitbringen sollten Sie Kleidung, die mal einen Farbklecks vertragen kann.

Wer leitet den Workshop?

  • Elisabeth Korte war 39 Jahre als Lehrerin tätig, hatte in diesem Rahmen Fortbildungen zur Gesprächsführung, hat zusätzlich eine Ausbildung als Theaterpädagogin (Aufführungen in verschiedenen Bereichen) und ist ehrenamtlich im Hospizverein Spelle tätig. Sie nahm an verschiedenen Fortbildungen zur Trauerbegleitung und etlichen Kursen im künstlerischen kreativen Bereich teil.
  • Herbert Krone ist Ehe-, Familien-, Lebens- und Erziehungsberater und arbeitet im Therapeutischen Beratungszentrum Osnabrück. Es gibt eine Zusatzqualifikation zum Systemischen Therapeuten (IFW), zum Hospizbegleiter und ein langjähriges eigenes kreatives Schaffen.
  •  Agnes Schulze-Schweifing hat neben einer langjährigen Tätigkeit als Krankenschwester als Koordinatorin in der ambulanten Hospiz Gruppe Spelle gearbeitet und dort durch verschiedene Fortbildungen die nötigen Kompetenzen für den Hospiz- und Palliativbereich erworben, unter anderem Beratung nach dem systemisch lösungsorientierten Ansatz, Trauerbegleitung, Umgang mit Demenzerkrankung und Patientenverfügungsberatung. Sowohl in ihrer hospizlichen Tätigkeit als auch in der ehrenamtlichen Initiierung einer Selbsthilfegruppe für psychisch Erkrankte, sammelte sie Erfahrung in der Leitung von Gruppen.

 

 

 Letzte Hilfe

Der Termin wird wegen der hohen Nachfrage in Zukunft nochmals angeboten und auf unserer Webseite rechtzeitig veröffentlicht:

Am 19.10.2022 ist der Kurs ausgebucht.

Am 26.10.2022 sind noch wenige Plätze fei.

Anmeldung:

koordination@hospizgruppe-spelle.net

oder Telefon 01606647442




Welthospiztag 09.10.2021

Auch in diesem Jahr fand der Welthospiztag am zweiten Samstag im Oktober statt. Unsere HospizGruppe Spelle e.V. hatte einen Info-Stand am Markelo Platz aufgebaut. In der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr informierte die HospizGruppe Passanten über die Tätigkeit und die Möglichkeit in der Begleitung von Sterbenden und Trauernden hier vor Ort.

Es gab interessante Gespräche und auch Nachfragen, in welcher Art und Weise die HospitzGruppe ehrenamtlich unterstützt werden kann. Auch Anfragen, wann der nächste Hospizbegleiterkurs stattfinden wird, wurde von Interessenten erfragt.

Kleine Holzengel, Karten, Lesezeichen und Rosen wurden an die Passanten verteilt. Hospiz-Zeitschriften, Trauerheftchen lagen zum Ansehen und Mitnehmen aus. So konnten wir den interessierten Bürgern und Bürgerinnen zeigen: Wir sind auch in schwierigen Zeiten da, begleiten schwerstkranke Menschen und entlasten Angehörige.

Bei Fragen und Anliegen sind wir jederzeit unter der Nummer

01606647442

erreichbar.

 Verabschiedung von Agnes Schulze-Schweifing als Koordinatorin am 21.09.2021

Agnes wurde vom Vorstand und den Ehrenamtlichen in einer gemütlichen Runde verabschiedet. Zum Abschied gab es vom Vorstand ein Rosenbäumchen und von den Ehrenamtlichen ein selbstgestaltetes Album. Bei einem Umtrunk konnte sich jeder von Agnes als Koordinatorin verabschieden. Agnes unterstützt auch weiterhin ehrenamtlich mit ihren Mitstreitern das Projekt „Hospiz macht Schule“.

 

 

Verabschiedung Agnes 4
Verabschiedung Agnes3
Verabschiedung Agnes 2
Verabschiedung Agnes1

 

   


Begleitungen auch in Corona-Zeiten

Seit über 13 Jahren betreuen wir schwerstkranke und sterbende Menschen ehrenamtlich, konfessionslos und regional.

Unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen sind wir auch in diesen schwierigen Zeiten gerne für Sie da!

Neue Koordinatorin

Liebe Mitarbeiter/-innen!

Mein Name ist Renate Felix, ich bin 50 Jahre alt, verheiratet und wohne mit meinem Mann und unseren beiden Söhnen in Venhaus. 

Ich habe die letzten 20 Jahre in Rheine im Mathias Spital auf der Intensivstation gearbeitet und habe am 04.01.2021 die Koordination der HospizGruppe  Spelle  e. V. übernommen.

Ich freue mich auf meinen neuen Tätigkeitsbereich und auf eine nette Zusammenarbeit und intensive Begleitungen.

Mit herzlichem Gruß                Renate Felix


Wir sind zum 01.07.2020 umgezogen

Unsere neuen Räume haben wir Am Wöhle Hof 29, in Spelle bezogen. Dort ist jetzt auch unsere umfangreiche Bücherei zu finden.

Öffnungszeiten und Kontaktinformationen.

Für Ortsfremde sei darauf hingewiesen, dass die oben genannte postalische Adresse nicht mit dem in Spelle bekanntem Begegnungszentrum Wöhlehof zu verwechseln ist.


 

Trotz Corona Vorbereitungskurs erfolgreich abgeschlossen

13 neue Hospizbegleiter*innen

Wenn das Leben zu Ende geht, keinen allein zu lassen, Sterbenden beizustehen und Angehörige zu unterstützen – das haben sich 11 Frauen und 2 Männer als Ziel gesetzt, die jetzt den Grundkurs zu Hospizbegleiter*innen erfolgreich abgeschlossen haben.

Die Hospizvereine Lingen, Salzbergen und Spelle haben erneut gemeinsam diesen Grundkurs angeboten, der von Oktober 2019 bis Juni 2020 dauerte, 108 Unterrichtseinheiten umfasste und überwiegend am Wochenende im Haus St. Agnes in Thuine stattfand. Nach einer coronabedingten Zwangspause Im März und April konnte der Kurs dankenswerterweise ab Mitte Mai im Bildungszentrum für Hospiz- und Palliativversorgung im Emsland am Ludwig-Winďthorst-Haus Lingen fortgeführt werden, da unter den räumlichen Gegebenheiten dort, die erforderlichen Schutz- und Hygienemaßnahmen bestens umgesetzt werden konnten .Im Kurs waren theoretische Inhalte und Wissensvermittlung eng verknüpft mit praktischen Übungen und Selbsterfahrungseinheiten.

Neben Themen wie Hintergrund und Basiswissen der Hospizbewegung, Umgang mit Sterben, Tod und Trauer, Grundlagen von palliativen Kenntnissen nahm das Thema „Kommunikation“ eine zentrale Rolle ein. Dabei ging es darum, dem Schwerstkranken Raum zu geben mit all seinen widersprüchlichen Gefühlen, sich ihm zuzuwenden, ihm mit seiner eigenen Geschichte und in seiner individuellen Situation mit einem „hörenden“ Herzen zu begegnen, es mit ihm einfach „auszuhalten“, da zu sein.

„Trotz der besonderen Bedingungen in den letzten Wochen blieben die Teilnehmer stets engagiert und interessiert. Die Gruppe wird sich mit Herzblut dafür einsetzen, dass die Hospizidee in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt wird“, meinen die Koordinator*innen der beteiligten Hospizvereine. Die Ausbildung, die mit einem Wochenende im Haus St. Agnes in Thuine startete, wurde kürzlich im Ludwig-Windthorst-Haus Lingen mit der Übergabe der Zertifikate abgeschlossen.

Die Hospizgruppen suchen weiter nach Ehrenamtlichen, die an Hospizarbeit interessiert sind. Interessenten werden gebeten, die einzelnen Hospizvereine anzurufen:

Tel.: 0160-6864303 (Lingen), Tel.: 0160-6647442 (Spelle),

Tel.: 0151-57676318 (Salzbergen).

 

 Aktion Herzenswünsche

Die  Malteser haben die Aktion "Herzenswünsche" initiiert.  Der "Herzenswunsch-Krankenwagen" erfüllt letzte Wünsche. Es handelt sich dabei um einen vollständig ausgestatteten Krankentransporter. Auch wir konnten dadurch einen  letzten Wunsch zum Besuch des Lieblingsfußballvereins im Ruhrgebiet ermöglichen. Der "Herzenswunsch-Krankenwagen" ist für Patienten und Angehörige kostenlos.


Vorbereitungsseminar

"ehrenamtliche Hospizbegleiter"

und Erweiterungsmodul

"kleine Trauerausbildung (Trittsteine)"

Die neuen Kurse werden erst wieder in 2021 aktuell. Wer sich hierfür interessiert, kann gerne Einzelheiten im Bereich Koordination nachlesen.